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Meldorf
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Bürgerverein Meldorf - Frequenzen 2019

Im Sommer 2018 feierte nach sechsjähriger kreativer Pause das Frequenzen-Festival in Meldorf eine umjubelte Renaissance. Rund 3000 Besucherinnen und Besucher aus nah und fern begingen bis in den frühen Morgen ein musikalisches Fest voller Lebensfreude, Weltoffenheit und Toleranz.
Längst ist das Frequenzen-Festival ein Markenzeichen für Meldorf als Stadt der interkulturellen Vielfalt geworden, in der sowohl für Urlauber als auch für Einheimische und Zugereiste Offenheit und Toleranz demonstriert werden.
 
Auf den großen Erfolg von Frequenzen2018 will das ehrenamtliche Organisatorenteam in diesem Jahr aufbauen und konnte erneut ein vielversprechendes Line-Up buchen. Am 17. August 2019 werden „Malaka Hostel“ aus Freiburg, „Ema Yazurlo“ aus Argentien und „Jaune Toujours“ aus Brüssel im Herzen Meldorfs wieder für eine explosive Mischung aus Sprachen, Stilen und Kulturen sorgen.
 
Dass das Frequenzen-Festival  ein so großes Fest werden konnte, ist den zahlreichen Sponsoren zu danken, zu den auch Sie gehören. Ihre erneute finanzielle Unterstützung ist ein wichtiger Beitrag für die Neuauflage in diesem Jahr, für den wir nochmals herzlich danken.

(Frequenzen-Festival 2018)


Messias in Wesselburen
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Aufführung des Propsteikantatenchores Eiderstedt in Wesselburen

Am 18. Februar 2018 führte der Propsteikantatenchor Eiderstedt zusammen mit der Capella Laurentii unter der Leitung von Herrn Christian Hoffmann G. F. Händels "Messiah" in englischer Sprache auf. In drei Teilen schildern Händel / Jennens die Voraussage und Ankunft des Messias, seine Leidensgeschichte und Auferstehung sowie die Bedeutung dieser Verheißung für uns. Traditionell fanden und finden in Großbritannien die Aufführung in der Passions- und Osterzeit statt. So passte dieser erste Fastensonntag „Invokavit“ (Der Herr ruft mich“) zeitlich wunderbar.
Die Capella Laurentii mit der Konzertmeisterin Ulla Bundies stimmte unter Leitung von Kreiskantor Christian Hoffmann mit der „Sinfony“ auf historischen Instrumenten in das Oratorium ein. Als kurz darauf im Accompagnato als erste Stimme die des Tenors Michael Connaire tröstend in den Raum klang, sich dann in der Arie „Every valley shall be exalted“ entfaltete und der Chor sich mit „And the glory of the Lord shall be revealed“ anschloss, spürte wohl jeder schon: Dies wird ein besonderer Konzertabend. Der Chor entwickelte zügig seinen Klang und seine Stimmkraft und begeisterte. Die Solisten beeindruckten. Das waren Stimmen, denen man lauschen, deren Klang man aufnehmen mochte und die zugleich eine Botschaft vermittelten. Altus Gerald Thompson, Sopranistin Hanna Zumsande und Bass Jean-Christophe Fillol sangen sich wie Tenor Michael Connaire in die Herzen der Zuhörerinnen und Zuhörer. Das Barockorchester zu hören, war eine Freude. Und Christian Hoffmann leitete das Gesamtensemble einfach in sich stimmig. An diesem Abend erlebte man Händels Meisterwerk in seiner ganzen Vielfalt: dramatisch, tröstend und melodiös, harmonisch und verheißend.
Wesselburens St. Batholomäus macht es möglich: Aus der Ferne spielten die beiden Trompeten das „Glory to God“. Nicht unerwähnt bleiben darf das „Halleluja“ am Ende des zweiten Teils, das die Allmacht Gottes mächtig preist. Wie sagte doch jemand am Ende des Konzertes: „Händel ist schön, wenn er laut ist!“ – Aber es kommt darauf an, wie er auch laut ist.- Dass er auch anrühren kann, auch das bewies dieser Oratorienabend. Der Beifall war riesig. Das Publikum stand.- Allen Ausführenden ein „Chapeau“!


Kinder-Konzert
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Förderung des Kinder-Konzerts der Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein e.V. in Heide 2016

Die Brahms-Gesellschaft Schleswig-Holstein existiert seit bald 30 Jahren und ist aus dem kulturellen Leben des Kreises Dithmarschen nicht mehr wegzudenken. Seit 2015 etabliert die Brahms-Gesellschaft ein Kinder-Konzert. 2015 verzauberte Christina Dean vom NDR die Zuhörer ab 3 Jahren mit Beethovens Papageno-Variationen. Am 29.05.2016 findet das Kinder-Konzert: "Die Bremer Stadtmusikanten" mit dem Boreas Quartett Bremen statt.Vier ambitionierte Musikerinnen entführen ihr junges Publikum mit der zauberhaften Geschichte von den Bremer Stadtmusikanten. Ihr kunstvolles, hoch virtuoses Blockflötenspiel und die Erzählung von den vier mutigen Tieren lassen mehr als vierzig Blockflöten erklingen: vom himmelhohen Sopranino bis zum höllentiefen Subbass. Eine spannende musikalische Geschichte für Kinder von 5 – 11 Jahren und ihre junggebliebenen Angehörigen.

Die Ulbrich-Stiftung fördert dieses Konzert mit einem Betrag von 2.200 € und sicherte damit vorerst die Weiterführung dieser Kinder-Konzerte.


Requiem
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Förderung der Kirchengemeinde Heide für das Projekt „ Requiem! Tanz mit dem Tod“

Das Requiem gehört zu den eindrucksvollsten Werken von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Heider Kantor Sebastian Schwarze-Wunderlich brachte am 14. und 15. November 2015 dieses große Werk in der St. Jürgen Kirche mit Schülerinnen und Schülern des Werner-Heisenberg-Gymnasium, der Gemeinschaftsschule und des Gymnasiums Heide Ost zur Aufführung.

Sie setzten das Requiem choreografisch um. Und schon die ersten Proben zeigten: Es funktioniert. Die jungen Menschen ließen sich darauf ein. Konzentriert und gefühlvoll inszenierten sie die Totenmesse Mozarts aus dem 18. Jahrhundert und respektvoll begegneten sie dem Werk und dem Schicksal des Komponisten.

Zusätzlich zur Musik von Kantorei und Orchester, zusätzlich zur Choreografie der Schülerinnen und Schüler waren Texte des Lübecker Totentanzes zu hören.

Im Hintergrund dieses großen Vorhabens stand ein pädagogisches und durch Chor und Laienschauspieler auch generationsübergreifendes Konzept. „Es handelt sich um ein Musikvermittlungsprojekt für Schülerinnen und Schüler“, so Sebastian Schwarze-Wunderlich.

„Wir haben festgestellt, das die Musik durch die Bewegung an einer ganz anderen Stelle landet: Die jungen Leute bewegen sich zu bestimmten Abschnitten der Partitur, und man merkt: Sie haben diese Musik vollkommen im Kopf.“

Vier Wochen dauerten die Proben. Die Aufführungen, an denen Mitglieder des Landes Sinfonieorchesters aus Flensburg, die Heider Kantorei sowie Gesangssolisten aus Luzern, Berlin und Hamburg musikalisch mitwirkten, waren ein voller Erfolg. Annähernd tausend Zuschauer konnten insgesamt gezählt werden. Viele berichteten, dass sie im Innersten berührt wurden.

Die Ulbrich-Stiftung hat dieses Projekt mit einem Betrag von 2.000 € gefördert.

 

Fotos: Inke Rabe


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